Monatsspruch Februar

Wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt.

(Markus 11,25)

Jemandem zu vergeben ist nicht immer eine der leichtesten Übungen. Egal wie nah oder fern uns diese Person steht, es ist immer eine Herausforderung, demjenigen entgegenzukommen und ihm das Unrecht zu vergeben, das einem widerfahren ist. Oft steht uns dabei unser eigener Stolz im Weg.

Es gibt aber gleichwohl gute Gründe, warum wir unserem Mitmenschen entgegenkommen sollten. Ein Grund wird in dem Monatsspruch genannt. Der Groll gegenüber einem anderen steht letztendlich zwischen uns und Gott. Wie sollen wir die Vergebung Gottes für unsere Schuld annehmen, wenn wir selbst anderen nicht vergeben können?

An dieser Stelle muss man auch immer bedenken, dass man nicht besser ist als der Mensch, der nun gerade uns gegenüber schuldig geworden ist. Wir sind genauso an anderer Stelle fehlerhaft. Daher brauchen auch wir immer wieder von neuem die Vergebung von Gott.

Der Vers zeigt auch, wie gut unser Vater im Himmel die Menschen kennt. Wenn wir Ärger und Wut in uns reinfressen, schadet das am Ende immer uns selbst. Jene Person gewinnt im Grunde ein zweites Mal über uns, da diese auch noch im Nachhinein Einfluss auf uns hat. Daher fordert Gott uns auf, mit den Menschen ins Reine zu kommen, die sich uns gegenüber falsch verhalten haben. So haben wir die Chance, die Beziehung zu der Person wieder aufzubauen, gleichzeitig befreit Gott uns von der Last der Schuld.

(D. Josenhans)

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